Fort Knox für Deutschland?
Sicherheitsexperten aus Union, SPD und FDP sind sich parteiübergreifend einig, dass Deutschland ein zentrales Goldlager brauche. Vorbild ist das berühmte Fort Knox im US-Bundesstaat Kentucky, das als sicherstes Goldlager der Welt gilt. Fast 5000 Tonnen Gold lagern in dem Hochsicherheitstrakt. Sie werden von mehreren Militärkommandos und einer ausgeklügelten Sicherheitsanlage geschützt. Schon das Eingangstor mit seinen 20 Tonnen Gewicht würde einen Einbrecher vor Probleme stellen.
Der Goldbesitz der Bundesrepublik dagegen ist weiträumig auf verschiedene Lagerstätten weltweit verstreut. Knapp die Hälfte der 3396 Tonnen „deutsches“ Gold lagert derzeit in New York. 150 Tonnen sollen jetzt nach Deutschland zurückgebracht werden.
Auf der Suche nach einer geeigneten Lagerstätte haben die Sicherheitsexperten der Bundestagsparteien Regierungsbunker aus dem Kalten Krieg im Auge. Der FDP-Politiker Patrick Kurth brachte etwa die Bunkeranlage Rothenstein in seiner Heimat Thüringen ins Gespräch, zu DDR-Zeiten Europas größtes Waffendepot. Hierfür bestehe bereits eine Baugenehmigung als Hochsicherheitstrakt, außerdem sei die unterirdische Anlage mit Gabelstaplern befahrbar.
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