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Liebe zum Gold lähmt Indiens Wirtschaft

Indien und das Gold. Wohl kaum eine andere Nation pflegt ein derart leidenschaftliches Verhältnis zum leuchtenden Edelmetall. Gold ist Liebe, Status und Luxus zugleich. Außerdem ist sie für die Inder, von denen rund die Hälfte nicht einmal ein Bankkonto besitzen, eine Geldanlage. Nicht zuletzt bei einer Hochzeit zeigt sich die Bedeutung des Goldes auf dem Subkontinent: Je prächtiger die Braut mit Armreifen, Colliers und Co. ausgestattet ist und je mehr Gold sie als Mitgift in die Ehe einbringt, umso höher ihre gesellschaftliche Stellung.

Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung des letzten Jahrzehnts und dem Ausbruch der Finanzkrise ist die Gier der Inder nach Gold nur noch gestiegen. Denn jetzt verloren Aktien oder Fondsbeteiligungen an Wert, während der Kurs des Edelmetalls – als vermeintlich „sicherer Hafen“ in Zeiten der schwächelnden Währungen – in ungeahnte Höhen stieg. Mehr und mehr Gold wurde nach Indien, das selbst über kaum Goldminen verfügt, importiert. Innerhalb der letzten zehn Jahre hat sich die Einfuhrmenge des Goldes an den Ganges mehr als verdoppelt – auf knapp 1000 Tonnen pro Jahr. Experten schätzen, das in den indischen Familien zusammen rund 20.000 Tonnen Gold lagern, was einem Wert von mehr als einer Billion Dollar entspräche.

Dieses Geld wird nicht in andere Güter investiert – und fehlt deshalb der indischen Wirtschaft. Investitionen in Produktionsanlagen, Produktentwicklungen oder Infrastruktur werden davon gebremst. Hätte er einen Wunsch frei, äußerte der Finanzminister P. Chidambaram, er würde sich dafür aussprechen, dass Inder kein Gold mehr kauften.

Um seinem Wunsch auf die Sprünge zu helfen, hat die Regierung in Delhi die Importzölle im vergangenen Jahr schrittweise von 4 auf 10 Prozent erhöht. Mit mäßigem Erfolg. Zwar wurde das Edelmetall teurer, doch investierten die Inder deshalb nicht weniger in ihr geliebtes Gold. Sie haben nur weniger Gold für ihr Geld bekommen. Wirkungsvoller erwies sich da schon die gesetzliche Auflage an die Importeure, dass 20 Prozent des eingeführten Goldes in verarbeiteter Form, etwa als Schmuck, wieder ausgeführt werden müsse. Daraufhin stiegen die Importe im Jahr 2013 nur noch um vergleichsweise moderate fünf Prozent. Beim nördlichen Konkurenten China stiegen die Goldeinfuhren dagegen um satte 32 Prozent, womit das Reich der Mitte Indien als weltgrößten Gold-Konsumenten ablöste.

Noch bis Ende März wolle die indische Regierung die Einfuhrbedingungen aufrechterhalten, so ein Sprecher. In der Zwischenzeit soll das Handelsdefizit weiter ausgeglichen und das Land wettbewerbsfähiger werden, damit die Inder Vertrauen in die heimische Wirtschaft fassen und mehr investieren. Derweil sorgen die Handelsbeschränkungen noch andernorts für Probleme: Nach Schätzungen des Finanzministeriums würden jeden Monat rund 30 Tonnen Gold heimlich nach Indien geschmuggelt.

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